Gute Wünsche zu 3 Jahren Förderverein Indienhilfe Saar - DANKE!

Förderverein Indienhilfe e.V                                  May 06,2020   (deutsche Übersetzung)

Sub : Große humanitäre Arbeit - Förderverein Indienhilfe e.V.         
Herzliche Wünsche von uns allen hier bei MIDS, Marthandam !

Wir freuen uns sehr, dass Sie drei Jahre gemeinnütziger Arbeit unter dem Dach des Förderverein Indienhilfe e.V. abgeschlossen haben. Herzlichen Glückwunsch an Sie und Ihre Teammitglieder. Innerhalb dieses kurzen Zeitraums konnte Ihre Organisation viele Menschen in unserer Gegend (Diözese Marthandam) erreichen. Die geordnete Arbeitsweise Ihrer Organisation und die Transparenz bei der Sammlung und Verwaltung von Spendengeldern hat Ihnen geholfen, die Akzeptanz der Wohltäter zu gewinnen, die immer 100 Prozent ihrer Hilfe für die Armen eingesetzt wissen.  Der Förderverein Indienhilfe e.V. hat all diese Jahre dafür gesorgt, das Vertrauen der Geldgeber und die Zuversicht der Begünstigten zu stärken. Das hat Ihre Hilfsorganisation von anderen karitativen Organisationen unterschieden.
Liebe Susanne, wir wissen, dass Sie viel Zeit damit verbracht haben, die Organisationsstruktur zu entwickeln, die Spenderbasis zu erweitern, ihre Untertützung zu gewinnen und als Bindeglied zu den umsetzenden Organisationen/Begünstigten zu fungieren.  Ihre Zuneigung zu den Bedürftigen und Ihr Bestreben, das Leben der vernachlässigten Familien zu verändern, haben es der Organisation ermöglicht, in kurzer Zeit so viele Menschen zu erreichen.  Wir schätzen wirklich die Schnelligkeit, mit der Sie bei verschiedenen Gelegenheiten gehandelt haben, und die ausgedehnten Reisen, die Sie zu uns unternommen haben, um die reale Lebenssituation der Armen zu verstehen, so dass Sie die Geldgeber problemlos davon überzeugen konnten.
Wir von MIDS wollen in unserer humanitären Arbeit für die Benachteiligten professionell sein, was uns antreibt, die Dinge anders zu machen, die Bedürftigen so schnell wie möglich zu erreichen, die Situation einzuschätzen und entsprechende Pläne zu entwickeln und vor allem für Transparenz in unserem Handeln zu sorgen. Ohne Ihre großzügige finanzielle Unterstützung hätten wir in dieser Notsituation (Covid-19) nicht so viel Arbeit leisten können. Sie und Ihre Teammitglieder haben Vertrauen in uns gesetzt und uns so schnell wie möglich Mittel zur Verfügung gestellt, die uns geholfen haben, mit unserer fürsorglichen Unterstützung das Leben vieler Menschen zu verbessern.  Sie waren der Katalysator hinter unserer Aktion hier in Indien. JA zusammen konnten WIR viele erreichen und das Leben vieler vernachlässigter Menschen in unserer Region verändern.  MIDS ist sehr froh, mit dem Förderverein Indienhilfe e.V. verbunden zu sein, der sich von anderen Geberorganisationen unterscheidet ... und mit uns zusammen unterwegs ist, um einen Unterschied im Leben der Armen zu machen.  Wir freuen uns auf Ihre kontinuierliche Begleitung in unserer Entwicklungsarbeit für die Armen und Ausgegrenzten.
Wir wünschen dem Förderverein Indienhilfe e.V. und allen, die mit ihm verbunden sind, alles Gute. Ich bin sicher, dass durch Ihre geschätzte Organisation in den kommenden Jahren immer mehr Familien davon profitieren werden und Sie mit Ihrer fürsorglichen Intervention das Leben vieler Menschen bewegen können.  Möge der Gute Gott Sie und Ihre Organisation weiterhin leiten und segnen.

With warm wishes and regards, Yours Sincerely, Fr.John Kumar.K, Director, MIDS

 

Hier können Sie notleidende Menschen in Indien direkt online unterstützen:

Corona-Nothilfe-Programme: 

         

30. April 2020 -

Look down in Indien seit 23. März 2020 – gemeinsam überbrücken wir die Not:

Corona - die unsichtbare Gefahr - wird uns alle noch lange vor Herausforderungen stellen, die Pandemie breitet sich noch immer aus.

Sie alle kennen die Situation hier bei uns – um ein Vielfaches schlimmer ist es für die unversorgten Menschen, die sich nicht in die Sicherheit eines eigenen Heims mit guten Vorräten zurück ziehen können, keine Beschäftigung, kein Einkommen mehr haben. Wo bereits vorher Not herrschte, ist das Corona Virus eine zusätzliche Katastrophe. Der Ausbruch der Pandemie führt für Millionen Familien zu noch größerem Leid.  Wir setzen wir alles in Bewegung, um ihren Hunger und ihre Not zu lindern.
 

Bitte, helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir auch weiterhin auf schnellstem Wege helfen können!    

          

Covid 19 verursacht im Moment auf der ganzen Welt größte Probleme. Nicht alleine die Gefahr der Infektion, Erkankungen,Ringen mit dem Tod sind die Herausforderungen – vielmehr ist es auch die Isolation, in Indien sprichwörtlich der Lock down, der alles am 23. März zum Erstarren gebracht hat.

Die Regierung hat allen eine absolut strikte Ausgangssperre auferlegt, die Menschen wir dürfen sich nicht mehr zu Fuß oder mit dem Auto bewegen, ihr Wohnumfeld nicht verlassen. Alle Geschäfte, Shops, Straßenküchen, ja auch die Banken und Verwaltungen sind geschlossen. Polizei auf den Straßen überwacht diese strikten Anweisungen – die für tausende von Menschen im Kanyakumari Distrikt Arbeitslosigkeit, Hunger und Elend bedeuten. Es trifft völlig unvorbereitet und mit großer Härte vor allem die Familien der Tagelöhner, Feldarbeiter, Wanderarbeiter und Straßenhändler, von denen es so viele gibt. Sie sind ohnehin die Schwächsten unserer Gesellschaft und nun in großer Not.

In dieser Situation hilft der Förderverein Indienhilfe Saar e.V. auf kurzem, unkonventionellem Wege…  Oganisiert von HOM und MIDS wurden die Verteilung von Großvorräten an Reis, Zucker, Salz, Linsen, weiteren Lebensmitteln und Hygieneartikeln organisiert. Durch einen großartigen Einsatz vieler Freiwilliger, Selbsthilfegruppen, Priester, Schwestern und Gemeindemitgliedern wurde unermüdlich portioniert, in Haushaltsgrößen abgepackt und mit Sondergenehmigung der Regierung als dringend erforderliche Notversorgung zu den bedürftigen Menschen und Familien gebracht.

Freiwillige helfende Hände haben 10.000 Gesichtsmasken genäht – unsere Partner konnten, in großem Maße dank Ihrer Hilfe, den Kampf gegen Hunger und Not aufnehmen und die Menschen aufklären über jetzt notwenige Verhaltensmaßnahmen wie Abstand, Hände waschen, Masken tragen.

 

2019/2020 unterstützen wir ein besonderes Projekt, welches nicht nur die Armut bekämpft, sondern auch unserer Mutter Erde hilft. Unsere Partner pflanzen in Indien 20.000 Papaya-Sämlinge und verteilen sie an 10.000 Familien.

Die pflanzfertigen Bäumchen werden kostenlos an die Familien verteilt. Die Außendienstmitarbeiter von MIDS stellen sicher, dass alle  Papayasetzlinge zeitnah gepflanzt werden und die Begünstigten sich um sie kümmern.

Die Papaya wird nach sechs Monaten bereits anfangen, Früchte zu tragen. Somit haben die ärmeren Familien ein weiteres, sehr gesundes Nahrungsmittel, das in ihren Gärten wächst. Und jeder gepflanzte Baum hilft auch unserer Mutter Erde.

Wenn Sie uns Geld für diese Aktion spenden möchtet, helfen Sie nicht nur armen Menschen, sondern tun auch gleichzeitig etwas Gutes für unsere Erde und unser Klima.

 

 

Saarbrücker Zeitung 11. Juli 2019

Viele Menschen in Indien leben in großer Not. Der Förderverein Indienhilfe Saar leistet Hilfe im Süden des Subkontinents. Der indische Geistliche Jean Jose ist zurzeit in Deutschland und informiert auch im Saarland über die Situation in seiner Heimat, in der 1,3 Milliarden Menschen leben.

Der junge Inder Jean Jose hatte einen Traum: Theologie in Rom studieren, nach der Priesterweihe in seiner südindischen Heimat nicht nur das Wort des Herrn verkünden, sondern die Botschaft von Nächstenliebe und Menschlichkeit leben, um die Not in einem der Armenhäuser der Welt zu lindern. Jean Jose aus dem indischen Marthandam hat die Träume seiner Jugendzeit längst verwirklicht, hat als Geistlicher gewirkt und in der Diözese Marthandam über den dortigen Sozialdienst und Gesundheitsdienst (siehe Info) ein Netzwerk der Hilfen mit aufgebaut. Daneben hat er Betriebswirtschaft (mit Abschluss) studiert, um auch die finanzielle Seite seiner Projekte kundig handhaben zu können. Und er hat sich zu einem Meister darin entwickelt, für die soziale Arbeit in Indien Gelder einzuwerben.

Seine Basis im Saarland ist seit zwei Jahren der Förderverein Indienhilfe Saar mit der Vorsitzenden Susanne Limbach, die aus dem Kreis Neunkirchen stammt und mittlerweile in Saarwellingen zu Hause ist. Jean Jose und Susanne Limbach haben sich vor einigen Jahren im Bischofshaus in Marthandam kennengelernt, als die Saarländerin dort Spenden für Patenschaften übergab. Bischof Vincent hatte sie über die Kinder- und Familienhilfe Indien der Rehlingerin Ursula Graff schon 2011 kennengelernt. Durch ihre Reisen nach Indien war bei Susanne Limbach der Wunsch wach geworden, selbst für Hilfe zu sorgen. So entstand der Förderverein Indienhilfe Saar, in dem sich Leute aus dem gesamten Saarland, dem Trierer Raum und der Pfalz engagieren (die SZ berichtete). Der Verein ist nicht konfessionell ausgerichtet, auch wenn die Projektpartner zu der Minderheit der 2,5 Prozent Christen in Indien zählen. Wobei in Indiens Süden der Anteil der Christen deutlich höher liegt. Kürzlich trafen sich die Mitglieder zur zweiten Jahresversammlung. „Die Spendengelder fließen ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten direkt an die Partner in Indien“, so Susanne Limbach, die immer wieder vor Ort ist, um sich von der Wirksamkeit der Unterstützung aus dem Saarland zu überzeugen.

Priester Jean Jose ist seit März für einige Jahre in Deutschland. Nach einem Intensiv-Sprachkurs wird er als Priester in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingesetzt. Sein Wunsch ist, parallel zu seinem Einsatz als Geistlicher nach einem vertiefenden Studium zu promovieren und dann nach Indien zurückzukehren. In der Zwischenzeit pflegt er die Kontakte zu den Hilfsorganisationen in der Heimat und ist ständig unterwegs, um über die Situation im 1,3 Milliarden-Einwohner-Land zu berichten. Auch im Saarland: So waren Pater Jean Jose und Susanne Limbach am Merziger Gymnasium am Stefansberg. Dort hat Religionslehrer Markus Braun mit den Schülern der 8. Klasse die Weltreligionen besprochen, unter anderem auch die Religionsvielfalt in Indien. Daraus ist ein Projekt entstanden: Die Schüler haben an den Haustüren Geld gesammelt (690 Euro) und entschieden, von diesem Geld die Ausbildungspatenschaft eines gleichaltrigen Jungen in Indien zu übernehmen. Damit auch dieser Junge die Schule bis zum Ende besuchen kann – und sie wünschen sich eine Brieffreundschaft mit ihm. Der Förderverein organisiert das zusammen mit den indischen Partnern in der Diözese Marthandam.

 

Es kommt auf jeden Euro an: Merziger Schüler helfen Jungen in Indien

Saarbrücker Zeitung 02. August 2019

28 Schüler einer achten Klasse des Merziger Gymnasiums am Stefansberg (GaS) sind stolz, denn sie haben jetzt ein Patenkind in Indien, das sie unterstützen. Auf die Idee, sich in Indien zu engagieren, sind die Schüler während des Religionsunterrichts gekommen. Sie haben sich mit dem Thema Hinduismus beschäftigt und dabei auch vieles über die Lebensverhältnisse in Indien erfahren. „Wir wussten zwar, dass viele arme Menschen in Indien leben, aber dass es so extrem ist und viele noch nicht mal 50 Euro im Monat zur Verfügung haben, hat uns wirklich schockiert. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, dort zu helfen“, erzählt Aaron Engel von den ersten Überlegungen.

Gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Markus Braun haben die Schüler recherchiert und sind dabei auf den Förderverein „Indienhilfe Saar“ gestoßen, mit dem sie seitdem zusammenarbeiten. „Wir unterstützen in Indien bereits eine stolze Zahl von Schülern und versuchen ständig, neue Patenschaften zu finden“, berichtet Susanne Limbach, die Vorsitzenden des Fördervereins, von ihrer täglichen Arbeit: „Unsere Partner in Indien besuchen die Familien vor Ort, um sich ein Bild zu machen, und entscheiden dann, wem wir helfen.“

Als Patenkind für die Achtklässler des Gymnasiums am Stefansberg fiel die Wahl auf J. Gattlin Jude. „Der Junge ist 14 Jahre alt, also etwa im gleichen Alter wie die Schüler. Sein Vater arbeitet in einer Metallfabrik und verdient dort sechs Euro am Tag, seine Mutter ist arbeitslos, engagiert sich aber sozial für andere. Gattlin hat noch einen vierjährigen Bruder, die Familien lebt in einem Mietshaus“, beschreibt Susanne Limbach die Lebensumstände der Familien in Indien.

Am Ende ist es den Schülern gelungen, rund 700 Euro für ihr Patenkind zu sammeln. Dank dieser finanziellen Hilfe kann Gattlin trotz der schwierigen Lage seiner Familie eine englische Mittelschule in Indien besuchen. Er geht dort, wie seine Unterstützer aus Merzig, in die achte Klasse. Von dem Geld aus dem Saarland bekommt er jeden Monat 20 Euro für Schulbedarf und Essen.

Auch wenn es ihm in Deutschland wirklich gut gefällt, will er nach seinem Abschluss unbedingt zurück in seine Diözese in Indien: „Die Strukturen dort sind für indische Verhältnisse perfekt und es gibt viel zu tun. Wir kümmern uns nicht nur um Christen, sondern auch um Hindus, Moslems oder Andersgläubige. Unsere Ziele sind es, Bildung, Erziehung und soziale Entwicklung zu verbessern, die Rolle der Frauen zu stärken.“

Kontakt zur Indienhilfe Saar per E-Mail an indienhilfesaar.@gmail.com, weitere Informationen gibt es im Internet:

www.indienhilfe-saar.de

   

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